Zur Person

Michael Harslem

Michael-Harslem

  • 1944 geb. am 29. April, in Grosen/Schlesien, als erster von 2 Söhnen der Eheleute Anton Harslem und Ingeborg Harslem, geb. Deter, seit 1967 verheiratet mit Antonia Harslem, geb. Friedrich, ein Sohn Johannes

Ausbildung:

  • 1950-1955 Grundschule in Trostberg an der Alz Klassen 1-5
  • 1955-1964 privates humanistisches Gymnasium des Landerziehungsheims LEH Schloss Stein an der Traun,
  • 1960-1962 Schreinerlehre parallel zur Schule im LEH Stein
  • 1964 externes Abitur am Maximilians Gymnasium in München,
  • 1964 Hochbegabtenstipendium des Bayerischen Staates
  • WS1964/65-WS1965/66 Studium der Atom-Physik an der LMU München
  • SS1966 Sommersemester 1966 beurlaubt wegen Krankheit (Magen)
  • WS1966-1970 Studium der Architektur, Stadt-, Regional- und Landesplanung mit Nebenfach Kunstgeschichte an der TU München,
  • 1970-1973 Studium der Architektur, Stadt-, Regional- und Landesplanung an der Universität Stuttgart mit den Nebenfächern Soziologie und Politische Wissenschaft,
  • 1973 Diplom im Fach Architektur/Stadtplanung an der Uni Stuttgart (mit Auszeichnung) Diplomarbeit: Bürgerbeteiligung in kommunalen und regionalen Planungsprozessen
  • 1974-1977 berufsbegleitendes Aufbaustudium „Verwaltungswissenschaft, Management und Organisation“ an der Uni Konstanz,
  • seit 1978 Teilnahme an diversen Fortbildungen in Waldorfpädagogik, Andragogik, Erwachsenenlernen, Organisationsentwicklung (Trigon), Moderation, Personalentwicklung (Trigon), Konfliktmanagement (Trigon), Mediation, TA, Gesprächsführung, Change Management, Supervision, Coaching, u.a.

Tätigkeiten:

  • ab 1960 verschiedene Ferienjobs und studentische Nebenjobs auf dem Bau, im Handel, als Chauffeur…
  • 1966-1968 in den Semesterferien 9 Monate Praktikum im Hochbau, Bauzimmerei, Schreinerei
  • 1973-1975 freiberufliche Mitarbeit im Forschungsprojekt „Planungsdidaktik“ bei Eva Maria Kreuz an der Uni Stuttgart,
  • 1973-1974 Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt „lokale und regionale Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse“ der Uni Konstanz
  • 1975-1978 Lehr- und Forschungstätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Politische Wissenschaft/ Verwaltungswissenschaft der Uni Konstanz, mit den Schwerpunkten lokale und regionale Politikforschung, Organisation, Management, Gruppendynamik;
  • 1978-1998  Oberstufenlehrer (mit Abiturberechtigung) für Geschichte, Sozialkunde, Architektur an der Freien Waldorfschule am Bodensee in Überlingen-Rengoldshausen
  • 1981-1998 hauptamtlicher geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft zur Förderung der Freien Waldorfschule am Bodensee
  •  externes Mitglied im Eigenrat von Camphill Deutschland
  •  Mitglied des Sprecherkreises (Vorstand) der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen e.V. in Baden-Württemberg
  •  Mitglied des Vorstandes des Bundes der Freien Waldorfschulen e.V. in Deutschland
  •  Gründungsberater im Bund der Freien Waldorfschulen
  •  Vertreter der Freien Waldorfschulen in der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Baden-Württemberg
  •  Mitglied des Aufsichtsrates der GLS-Gemeinschaftsbank und der GTS-Treuhandstelle, Bochum;
  •  Mitglied des Vorstandes der GTB-Gemeinnützige Treuhandstelle am Bodensee e.V. in Überlingen
  • seit 1986 jährlich mehrere Fortbildungskurse für Waldorf-Lehrer*innen, -Eltern, -Geschäftsführer*innen im deutschsprachigen Raum
  • seit 1986  Entwicklungsbegleiter vor allem von Freien Waldorfschulen und anderen gemeinnützigen Organisationen (meist unentgeltlich)
  • seit 1994  Reduzierung auf eine halbe Stelle als geschäftsführender Vorstand und Oberstufenlehrer in der FWS Überlingen
  • seit 1994  freiberufliche Tätigkeit als Entwicklungsbegleiter von inzwischen (2020) über 100 Freien Waldorfschulen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxembourg, Italien, des Bundes der Freien Waldorfschulen, der internationalen und der deutschen Kindergartenvereinigung sowie anderer gemeinnütziger Organisationen und Initiativen
  • seit 1995 Durchführung der zwei jährlichen Fortbildungswochen für GeschäftsführerInnen an Freien Waldorfschulen
  • 1998 Austritt aus der FWS Überlingen
  • seit 1998  volle Freiberuflichkeit als Entwicklungsbegleiter von Menschen und Organisationen, Umzug nach Altenmarkt/Alz
  • seit 1998 verschiedene Fortbildungskurse für Schulführungen, Personalkreise, Konferenzleiter*innen von Freien Waldorfschulen zu den Themen: Führung, Gesprächsführung, Konflikt, Prozessgestaltung, Projektmanagement
  • seit 2000 Gründung und Aufbau der Akademie für Entwicklungsbegleitung von Menschen und Organisationen e.V. in Altenmarkt/Alz, seitdem geschäftsführender Vorstand
  • 2006-2012  pädagogische Leitung/ Schulleiter der „Freien Hofschule Gaisberg“
  • seit 2018  Aufsichtsrat im Netzwerk dr Waldorfgeschäftsführer*innen

Projekte:

  • 1975/76 Mitbegründer der Naturata Genossenschaft, Vorsitzender des Aufsichtsrates
  • 1990-1998 Aufbau und Begleitung eines selbstverwalteten berufsbegleitenden Waldorflehrerseminars in Ravensburg
  • 1994-2007 Aufbau der Koordinationsstelle für Schulberatung im Bund der Freien Waldorfschulen, Arbeitskontakte zum Schulbegleitungsdienst in Holland, NPI, Trigon, Dialoog, GAB, Wege zur Qualität, und ähnlichen Einrichtungen;
  • 1996-2005 Aufbau und Leitung von 3 dreijährigen Kursen der berufsbegleitenden Ausbildung für Entwicklungsbegleiter*innen für Freie Waldorfschulen und Waldorfkindergärten in Kooperation mit der TRIGON - Entwicklungsberatung;
  • 1999-2002 Schulung der Konferenzleiter*innen, Mentor*innen und Schulführungen der RSS in der Schweiz
  • seit 2000 Aufbau und Begleitung von Praxisforschungsprojekten zum individualisierten, kooperativen und selbstverantwortlichen Lernen (svl) an verschiedenen Waldorfschulen in Deutschland und Österreich,
  • seit 2001 Aufbau und Leitung des Pilotprojektes für eine Geschäftsführer*innen-Trainee-Ausbildung für Waldorfschulen
  • 2003-2014 Aufbau und Leitung der LiP-Lehrerbildung in der Praxis in Niedersachsen-Bremen, Ausbildung der Ausbildungsbegleiter*innen und Lehrertrainees
  • 2006-2012 Aufbau der „Freien Hofschule Gaisberg – Lernforschungsprojekt mit Bilddenkern“ in Salzburg, Mitglied der Projektleitung und Schulleiter
  • 2007-2016 Aufbau und Begleitung von der Software-AG-Stiftung geförderter über 200 Praxisforschungsprojekte zum individualisierten, kooperativen und selbstverantwortlichen Lernen (svl) an der RSS Salzburg, der RSS Hamburg-Bergstedt und der Widarschule in Wattenscheid
  • 2012-2013 Dokumentation und Auswertung des Lernforschungsprojektes „Freie Hofschule Gaisberg“ in Kooperation mit der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn
  • seit 2012 Aufbau und Ausbildung von Seminarbegleiter*innen für selbstverwaltete berufsbegleitende Waldorflehrer-Seminare
  • seit 2014  Supervision und Qualitätsmanagement der LiP Nord
  • seit 2014  Begleitung der neu gegründeten selbstverwalteten berufsbegleitenden Waldorflehrerseminare in Braunschweig, Evinghausen, Göttingen, Offenburg, Schwerin, Wolfsburg
  • seit 2014  Waldorf plus: Fortbildungsmodule für Waldorflehrer*innen in Niedersachsen-Bremen
  • seit 2015 Aufbau und Leitung der LiP-Lehrerbildung in der Praxis Süd, Gestaltung der Module
  • 2015 Projektleitung für die Evaluation der LiP-Lehrerbildung in der Praxis Nord durch die Alanus Hochschule
  • 2016-2017 Projektleitung für die Evaluation des selbstverwalteten berufsbegleitenden Waldorflehrerseminars in Ravensburg durch die Alanus Hochschule
  • 2018/19 Ausbildung für Modulgestalter svl in 6 Modulen
  • seit 2018 Aufbau des Netzwerks der Waldorfgeschäftsführer*innen im Bund der Freien Waldorfschulen
  • seit 2018 Mentorenschulung RSS Schweiz
  • 2018 Förderberufsschule Weißenburg der Rummelsberger Diakonie (svl)
  • 2019 Module zur Hochsensibilität und zum svl an der AfaP Dornach
  • seit 2019 Steiner-Waldorfschule Am Bühlerhof, Brixen, Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes
    Scuola Steiner-Waldorf Bolzano al Colle, Kollegiumsentwicklung in Rahmen des Förderprogramms der EU
    Vorträge und Workshops zur Selbstorganisation und Hochsensibilität an verschiedenen Orten
    Mitarbeit im World Goetheanum Forum

Zentrale Anliegen: Persönliche Entwicklung und Schulung, kindliches Spielen, spirituelle Vertiefung aller Arbeitsfelder, Stärkung der Selbstverantwortung in allen Bereichen, Bauen auf die Individualität, individualisiertes, kooperatives und selbstverantwortliches Lernen, erwachsenengerechtes Lernen, Hochsensibilität, Bilddenker, Gestaltung heilsamer sozialer Prozesse, kooperative und partizipative Führung in der Selbstverwaltung.

Lebenslauf als PDF

Zur Person

Updated on 2020-07-18T17:50:17+02:00, by Michael Harslem.