Besonderheiten

 

 

der gefühlsstarken, autonomen, hochsensiblen, hellfühligen, hochbegabten, hyperaktiven, auffälligen Kinder und der Bilddenker/ Rechtshirndenker in der Schule

Wir haben in allen Schulen – auch in den Waldorfschulen – immer wieder Schüler, die einerseits besonders begabt sind – manchmal nur auf speziellen Gebieten -, die andererseits aber auch spezielle Schwächen und dadurch besondere schulische Probleme haben können, obwohl sie eigentlich hochbegabt sind. Das kann ganz verschiedene Ursachen haben z.B. mangelnde seelische Reife (was wir „Winterhoff-Syndrom“ nennen), nicht integrierte frühkindliche Reflexe, mangelnde Reifung der unteren Sinne, übermäßiger Medienkonsum im Kindesalter, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc.

Eine spezielle Gruppe davon sind die sog. Hochsensiblen/ Bilddenker/ Rechtshirndenker. Es werden auch Bezeichnungen wie Indigokinder, Regenbogenkinder, Kristallkinder, autonome Kinder, Systemsprenger o.ä. gebraucht. Das sind Menschen, die

  • sehr empfindlich vieles wahrnehmen bei sich und bei anderen
  • einfach wissen, was die anderen fühlen und denken,
  • leicht reizbar sind und bei zu hohem Stress zu Übersprungreaktionen neigen
  • meistens sehr eigensinnig sind und
  • sich zu nichts zwingen lassen,
  • Probleme haben mit der Ordnung bzw. ihre spezielle Ordnung haben und
  • in größerem Maße vergesslich sind …
  • immer etwas mit den Händen tun müssen oder
  • nicht länger ruhig sitzen können,
  • viele vor allem mit der rechten Gehirnhälfte, also in Bildern denken
  • deshalb häufig Schwierigkeiten mit sequenziellem Lernen haben,
  • deshalb häufig auch Probleme beim Schreiben haben und
  • teilweise daraus folgend auch beim Lesen,
  • teilweise Probleme haben mit dem Rechnen z.B. mit dem Einmaleins (aber z.B. keine Probleme mit Mathematik). Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.

Bei diesen Kindern wird – nach einem kürzeren oder oft längeren Leidensweg – häufig eine Diagnose wie ADS, ADHS, Legasthenie, LRS, Dyskalkulie, Autismus o.ä. gestellt.

Mit solchen Hochsensiblen/ Bilddenkern im Alter von 6-15 Jahren haben wir in einem sechsjährigen Lernforschungsprojekt, der „Freien Hofschule Gaisberg“ in Salzburg (näheres unter www.hofschule-gaisberg.at ), vielfältige Erfahrungen sammeln dürfen, die wir gerne an interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie an Eltern weitergeben wollen, um sowohl den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern als auch den Schülerinnen und Schülern sowie den betroffenen Eltern das Leben zu erleichtern.

Wir können uns zum Beispiel zu folgenden Fragen mit Ihnen austauschen:

  • Wie erkennt man Hochsensible (HSP)/Bilddenker/Rechtshirndenker?
  • Welche Phänomene/Besonderheiten weisen auf diese speziellen Begabungen hin?
  • Welche Auffälligkeiten sind häufig anzutreffen?
  • Was sind typische Konfliktsituationen und warum treten sie auf?
  • Wieso reagieren diese Kinder so anders?
  • Was sind Stärken, was die Schwächen der Hochsensiblen /Bilddenker?
  • Welche Lernsituationen sind für Hochsensible/Bilddenker problematisch/ geeignet?
  • Welche begleitenden Maßnahmen sind sinnvoll?
  • Was ist auf jeden Fall zu vermeiden?
  • und natürlich zu allen Fragen, die bei Ihnen schon vorhanden sind oder die im Gespräch auftauchen.

Johannes und Michael Harslem

 

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Updated on 2021-03-20T17:07:48+02:00, by Michael Harslem.